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Auto Reiseversicherung 2017 - KFZ Versicherung im Ausland

Für die Reise empfiehlt sich eine extra Kfz-Versicherung - Mallorca Police

Wer seinen Traumurlaub ins Ausland mit dem Auto plant, ist gut mit einer extra Autoversicherung für die Reise beraten. Sobald man mit dem Auto die Grenze überquert, muss man sich auf Einiges Neues einstellen. Denn in anderen Ländern gelten auch abweichende Regelungen. Selbst, wenn man nicht die Schuld an einem Unfall trägt, sind schlechte Erfahrungen keine Seltenheit. Es ist in der Tat so, dass nicht in jedem anderen Land die Versicherung des Unfallverursachers auch für den Schaden am Auto des Geschädigten aufkommt oder die Honorare von Sachverständigen trägt. Hier können diverse Versicherungen diese und andere Risiken absichern. Doch auch hier gibt es einige Versicherungen, deren Abschluss Sinn macht und andere, die überflüssig wären.

Im Wesentlichen geht es bei zusätzlichen Auslands-Kfz-Versicherungen um eine Ergänzung der Haftpflicht. Sinn macht hier eine Auslands-Schadenschutzpolice. Denn in einigen Staaten, wie beispielsweise in Spanien, sind die Leistungen, die die dortige Versicherung übernimmt, auf niedrigem Level angesetzt. Hier erhält man etwa für Sachschäden eindeutig weniger Geld von den Versicherungen im Ausland als von einer hiesigen. Auch werden häufig weder die Kosten für eine Minderung des Wertes des Unfallwagens noch für die Gutachtergebühr, Anwaltskosten und einen Leihwagen getragen. Also: Ausländische Versicherungen zahlen im Schadensfall mitunter viel weniger als deutsche.

Mit Auslands-Schadenschutzpolice und Grüner Karte auf der sicheren SeiteAuto Reiseversicherung

Eine Versicherung von einem deutschen Versicherer kann hier Abhilfe schaffen. Verfügt man über eine solche Police, kann der Reisende anstatt beim Versicherer des Unfallgegners beim eigenen Versicherer seine Ansprüche geltend machen. Dies gilt selbstverständlich nur im Falle eines nicht selbst verschuldeten Unfalls. Diese Ansprüche werden so behandelt, als habe auch der Unfallschuldige aus dem Ausland seine Police bei einem deutschen Versicherer abgeschlossen. Eine Auslands-Schadenschutzpolice ist also in jedem Fall anzuraten. Nichtsdestotrotz erstreckt sich der Versicherungsschutz dieser Policen nicht auf sämtliche Staaten Europas.

Bevor man seine Reise antritt, ist es also auf jeden Fall ratsam, einen genauen Blick in die Versicherungsbedingungen zu werfen. Hinzu kommt, dass die Prämien für jene Policen wenig preiswert sind. Abhängig vom Versicherer muss ein Versicherungsnehmer sich auf Kosten in Höhe von bis zu 50 Euro jährlich einstellen. Befindet man sich auf Reisen in der Europäischen Union, genügt zwar eigentlich das Kennzeichen als Nachweis über die Versicherung. Von Seiten des ADAC wird jedoch empfohlen, die so genannte Grüne Karte immer dabei zu haben. Diese Grüne Karte ist bei der heimischen Versicherung kostenlos erhältlich. Pflicht sei die Karte lediglich in Bosnien-Herzegowina und Serbien, in Montenegro sowie in der Türkei, sagt ein Experte des Automobilclubs.

In Rumänien, Kroatien, Bulgarien und in Ungarn sei die Mitnahme der Grünen Karte sogar sehr wichtig, betont der Kenner. Eine Ausnahme bildet hier Russland: Dieser Staat hat das Grüne-Karte-Abkommen bislang nicht unterzeichnet. Vor einem Übertritt der russischen Grenze müssen Reisende ergänzend zu ihrer bereits abgeschlossenen Versicherung eine russische Haftpflichtversicherung abschließen. Die Summen, mit denen ein Schaden gedeckt wäre, fallen bei dieser Haftpflicht jedoch sehr niedrig aus. Im europäischen Teil behält der deutsche Versicherungsschutz jedoch seine Gültigkeit.

Fahrerunfallversicherung oftmals überflüssig

Ob eine Fahrerunfallversicherung wirklich Sinn macht, sollte genau geprüft werden. Denn zahlreiche Autofahrer verfügen schon über eine Berufsunfähigkeits- oder eine Unfallversicherung. Um vor dem Risiko der Invalidität durch einen Autounfall geschützt zu sein, genügen diese beiden Policen bereits. Hat man eine der beiden Versicherungen jedoch nicht abgeschlossen, gilt es, eine Versicherungslücke zu schließen. Dabei verhält es sich folgendermaßen: Trägt ein Fahrer die Schuld an einem schweren Unfall, so kommt seine Haftpflichtversicherung lediglich für die Schäden der Mitinsassen auf, nicht aber für die des Autofahrers selbst. Experten raten jedoch dazu, diese Lücke durch eine reguläre Unfallversicherung zu schließen: Diese gilt im Gegensatz zur Fahrerunfallversicherung nicht ausschließlich bei Autounfällen, verlangt aber eine ähnlich hohe Versicherungsprämie zwischen 20 und 60 Euro pro Jahr.

Mit Mallorca-Police auch anderswo gut versichert

Ihren Namen hat die Mallorca-Police zwar von der spanischen Mittelmeerinsel, sie gilt aber nicht nur dort. Unter Mallorca-Police versteht man einen Versicherungsschutz für Reisende, die sich in ihrem Zielland einen Wagen anmieten. Dieses Mietauto verfügt dann meistens über einen Versicherungsschutz des Urlaubslandes. Da aber die Autos nur mit sehr niedrigen Deckungssummen versichert sind, zählt die Mallorca-Police mittlerweile fest zu den Bausteinen zahlreicher Auto-Haftpflichtversicherungen. Denn in bestimmten Staaten wie in Rumänien, Kroatien, Polen oder auch in Portugal, Griechenland oder Spanien reicht die Leistung der dortigen Versicherungen z.B. nach einem Totalschaden in keinem Fall aus. Reisende aus Deutschland müssten dann für den Fall, dass sie die Schuld an einem Unfall tragen, einen Anteil aus eigener Tasche zahlen.
In der 5. Kraftfahrzeughaftrichtlinie der EU wurden zwar gleiche Mindestdeckungssummen für die Haftpflicht von Kraftfahrzeugen festgesetzt. Aber relativ lange Übergangsfristen lassen die tatsächliche einheitliche Mindestdeckung in weite Ferne rücken. Doch auch in den Basisangeboten vieler deutscher Versicherer ist die Mallorca-Police oftmals nicht enthalten. Wiederum andere Anbieter gewähren Ihren Versicherungsnehmern nicht die komplette in Deutschland übliche Mindestdeckung. Auf die Höhe der Deckungssumme im Schadensfall sollte der Vertrag vor der Abreise also in jedem Fall noch einmal geprüft werden. Wenn der Reisende sein Mietauto allerdings schon in Deutschland bei einer Autovermietung ordert, so kann dieses Problem der Mallorca-Police und der dazugehörigen Feinheiten umgangen werden: Die Anbieter bieten dann einen Versicherungsschutz, wie er in Deutschland Standard ist.

Schutzbrief, Rechtsschutz, Unfallbericht und Schadenregulierung

In Ergänzung zur Autoversicherung empfiehlt sich ein Schutzbrief. Als separate Versicherung, die sehr guten Schutz bietet, ist ein Schutzbrief für einen Betrag zwischen fünf und 20 Euro jährlich zu erstehen. EU-weit bietet ein derartiger Schutzbrief oftmals hinreichend Versicherungsschutz. Wer über einen Schutzbrief verfügt, kann im Falle eines Unfalls auf die Versicherung zählen: Sie organisiert die Hilfe an Ort und Stelle und trägt darüber hinaus die dadurch entstehenden Kosten bis zu einer zuvor vereinbarten Höchstsumme. Zum Beispiel übernimmt die Versicherungsgesellschaft die Kosten, die sich für Pannenhilfe und einen Abschleppservice ergeben.
Eine Verkehrsrechtsschutz-Versicherung abzuschließen, macht auf jeden Fall Sinn. Durch sie werden im Falle eines Unfalls die Kosten für einen Anwalt übernommen. Gerade, wenn ein Reisender öfters im Ausland zu tun hat, dabei aber keinen Auslandsschadenschutz besitzt, ist die Rechtsschutzversicherung zu empfehlen. Denn es kann lange dauern und sehr kostspielig sein, im Ausland zu seinem Recht zu kommen. Da das Recht des Landes relevant ist, in dem sich der Unfall ereignet hat, wäre dieses Prozedere ohne Anwalt ein sehr schwieriges Unterfangen. Selbst für den Fall eines Prozessgewinns durch den Reisenden, tragen die ausländischen Haftpflichtversicherer die Anwaltskosten nur selten.
Hier noch einige kurze Tipps, die es zu beachten gilt: Im Auto des Urlaubers sollte ein Europäischer Unfallbericht im Handschuhfach mitgeführt werden. Ein solcher Unfallbericht ist gratis beim Versicherer erhältlich. Der Bericht ist in mehreren Sprachen abgefasst und kann für die Dokumentation des Unfalls eine große Hilfe sein. Hat sich ein Unfall ereignet, kann sich der Urlauber wieder in der Heimat an den Schadenregulierungsbeauftragten der ausländischen zuständigen Versicherung richten. Wo diese zu finden ist, kann der Reisende beim Zentralruf der Autoversicherer unter der Rufnummer 01802-5026 erfahren.

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Letzte Aktualisierung: 09.08.2017