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Sparbuch 2017

Sparbuch - Eine sichere Form der Geldanlage

Ein Sparbuch ist ein Sparkonto, bei dem der Kontoinhaber Geld bei einer Bank anlegt und dadurch eine verbriefte Forderung gegenüber der Bank hält. Bei dieser Form der Geldanlage gibt es in der Regel keine Mindestsparsummen, zum Teil werden jedoch erst aber einem bestimmten Anlagebetrag bessere Konditionen gewährt.
In der Praxis fällt es häufig schwer, den Begriff Sparbuch beziehungsweise Sparkonto klar abzugrenzen. Neben dem normalen Sparbuch, welches keine Mindestlaufzeit und Mindestsparsumme vorsieht, gibt es auch noch sogenannte Sparzertifikate oder andere Formen von Sparkonten wie zum Beispiel das Zusatzsparen.
Unabhängig von der Bezeichnung handelt es sich bei all diesen Formen der Geldanlage um eine sichere Form der Kapitalanlage, da Sparkonten grundsätzlich durch eine sogenannte Einlagensicherung abgesichert sind. Somit erhält der Anleger auch im Fall einer Insolvenz des Kreditinstituts seinen Sparbetrag bis zu der Höhe der Einlagensicherung, ab dem Jahr 2011 beträgt die Einlagensicherung mindestens 100.000 Euro, ausgezahlt. Zudem besteht bei einem Sparbuch kein Wechselkursrisiko.

Sparbuch Flexibilität - Nicht immer frei verfügbarSparbuch

Viele Anleger gehen davon aus, dass sie immer im vollen Umfang auf ihr Sparguthaben zurückgreifen können. Dies ist grundsätzlich jedoch nicht der Fall. In der Regel ist die Möglichkeit der Sparbuchauszahlung auf 2.000 Euro begrenzt. Sollte der Anleger über einen höheren Betrag verfügen wollen, ist das Sparbuch zu kündigen. Dabei beträgt die Kündigungsfrist in der Regel 3 Monate. Zumeist ist es zwar auch möglich, diese Kündigungsfrist nicht einzuhalten, in diesem Fall entstehen jedoch sogenannte Vorschusszinsen. Die Höhe dieser Zinsen, die der Anleger bei einer vorzeitigen Inanspruchnahme zu entrichten hat, beträgt in den meisten Fällen den 4. Teil der Habenzinsen. Sollte sich der Habenzinssatz auf 1,2 Prozent belaufen, ergeben sich Vorschusszinsen in Höhe von 0,3 Prozent. Diese Zinsen sind jedoch nur für den vorzeitig in Anspruch genommen Betrag zu entrichten, bei einer Abhebung von 3.000 Euro werden nur 1.000 Euro vorzeitig in Anspruch genommen, es entstehen im Beispielfall somit Vorschusszinsen in Höhe von 5 Euro.
Diese Regelungen gelten für das normale Sparbuch. Für mögliche Formen des Sonder-Sparens werden bei einer vorzeitigen Auflösung des Kontos beziehungsweise sogar bei einer Abhebung eines Betrages unterhalb von 2.000 Euro in vielen Fällen Boni und Ähnliches nicht mehr gewährt, die Rendite sinkt dann erheblich.

Sparbuch Zinsen - Versteuerung der Zinseinnahmen

Wie bei jeder anderen Form der Geldanlage besteht auch bei dem Sparbuch beziehungsweise dem Sparkonto für die Erträge eine Steuerpflicht. Grundsätzlich sind auf die Sparerträge im Rahmen der Abgeltungssteuer Steuern in Höhe von 25 Prozent zu entrichten. Allerdings sieht der Gesetzgeber in diesem Bereich einen Steuerfreibetrag in Höhe von 801,00 Euro für Ledige beziehungsweise 1.602,00 Euro für Ehepaare vor. Diese Steuerbefreiung ist mittels eines sogenannten Freistellungsauftrag bei der Bank möglich. Liegt dieser vor, wird keine Steuer entrichtet. Sollte er jedoch nicht vorliegen, wir die Abgeltungssteuer an das Finanzamt abgeführt, kann aber bei Vorliegen der Voraussetzungen im Rahmen der Einkommenssteuer wieder erstattet werden.

Sparbuch - Einlagensicherung - Fester Zins

Das Sparbuch, sowie andere Formen von Sparkonten, sind sehr sicher. Der Grund hierfür ist die gesetzliche vorgeschriebene Einlagensicherung. Zudem besteht bei einem Sparbuch ein fest vereinbarter Zinssatz, der zwar grundsätzlich angepasst werden kann, was aber zwingend einer Information bedarf. Nur bei Sonderformen des Sparens mit einer festgelegten Laufzeit ist der Zinssatz für die gesamte Spardauer festgeschrieben.
Nachteilig ist beim normalen Sparbuch jedoch zu erwähnen, dass die Rendite sehr gering ist und zudem bei größeren Summen die stetige Verfügbarkeit sehr beschränkt ist. Aus diesem Grund bietet sich das normale Sparbuch nicht wirklich als Geldanlage an, kann aber zum Sparen genutzt werden. Oftmals sind jedoch andere sichere Anlageformen wie zum Beispiel das Tagesgeldkonto die bessere Wahl, da dort in der Regel ein wesentlich höherer Zinssatz angeboten wird.

Bei einigen Sparkonten zum Beispiel bei den sogenannten „Goldenen Sparbüchern“ ist die Rendite vergleichsweise gut, in der Regel sind diese Konten jedoch mit vielen Sanktionen versehen. So ist zum Beispiel oft eine Mindestsparsumme von 5.000 oder 10.000 Euro sowie eine mehrjährige Laufzeit vorgeschrieben. Im Fall einer vorzeitigen Auflösung des Kontos fallen dann nicht nur Vorschusszinsen an, sondern werden oft auch die Boni nicht gewährt. Die Verzinsung entspricht dann in der Regel nur noch den Konditionen vom normalen Sparbuch.

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Letzte Aktualisierung: 14.10.2017