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Medienfonds 2017 - Die besten Medienfonds

Medienfonds als konservative Kapitalanlage

Medienfonds können als geschlossene Fonds sowohl Producer- als auch Leasing- oder Buyer-Fonds sein. Wer sich an einem Medienfonds beteiligt, investiert sein Geld für einen Zeitraum zwischen fünf und zehn Jahren in ein spezifisches Medienprojekt und wird an den eingespielten Gewinnen beteiligt.
Die Producer-Fonds investieren das Fondsvermögen beispielsweise zum Großteil in Filmproduktionen, während bei Leasing- oder Buyer-Fonds der Lizenzhandel dominiert. Die Rechtsform von Medienfonds ist in der Regel die GmbH & Co. KG. Wer also Anteile an dem Fonds hält, wird zum Kommanditisten und hat Anteil an den betrieblichen Einkünften des Projekts. Haftbar zu machen sind die Anleger allerdings lediglich in der Höhe ihrer Kapitaleinlagen.

Medienfonds boomten mit dem Anbruch des neuen Milleniums. Insider nannten die Medienfonds nicht selten Steuersparfonds, da es relativ häufig zu einem Totalverlust der Einlagen im ersten Jahr kam. Mit den Steuerreformen im Jahr 2005 fielen allerdings mit dem Verlustvortrag auch die lukrativen Steuervergünstigungen weg.

Medienfonds - SteuervergünstigungMedienfonds

Entspricht ein Fonds allerdings den Eigenschaften eines Filmherstellers, so können gemäß einem vergleichsweise jungen Erlass die Medienfonds nach wie vor von wirksamen Steuervergünstigungen profitieren. Der Bundesgerichtshof hat sich bereits in mehreren Urteilen mit den Kriterien beschäftigt, die ein Fonds erfüllen muss, um ein solcher Filmhersteller zu sein. So sieht das Gesetz beispielsweise vor, dass ein Großteil der Anleger über filmischen Sachverstand verfügen muss und die Entwicklung des Unternehmens aktiv vorantreibt.

Mit diesen neuen Regelungen und den Steuerreformen in 2005 haben sich viele Medienfonds neu ausgerichtet und ihre Struktur verändert. Als noch der Aspekt des Steuern Sparens vordergründig war, waren die Medienfonds nicht auf eine kurzfristige Maximierung ihres Gewinns angewiesen. Heute investieren zahlreiche Medienfonds in eine breit angelegte Produktpalette. Durch diese Aufstellung wollen die Fonds eine höhere Sicherheit erreichen und die Renditechancen erhöhen.

Medienfonds - Investition in Kinofilme und Musikproduktionen

Verbreitet ist die Annahme, dass lediglich Investments in die Produktion und die Vermarktung von Kino- und TV-Filmen für Medienfonds infrage kommen. Hingegen können ebenso Musikproduktionen oder die Investition in Internetprojekte und in Computer- und Videospiele Anliegen eines Medienfonds sein. Waren noch vor einigen Jahren Kinder und Jugendliche die Zielgruppen für Computerspiele, so werden mittlerweile auch Ältere angesprochen, beispielsweise aufgrund der Vermarktung von Onlinespielen.

Wer sein Geld in einen Medienfonds fließen lassen möchte, der sollte sicher gehen, dass eine ausreichende Diversifizierung der Investments gewährleistet ist. Denn langfristige attraktive Renditen sind meist nur mit einem breit angelegten Portfolio möglich. Unter anderem gibt es auch Medienfonds mit unterschiedlichen Schwerpunkten, wie beispielsweise mit dem Fokus Games. Bevor sich ein Anleger allerdings für einen solchen Fonds entscheidet, sollte er sich sowohl über die Expertise des Fondsanbieters als auch über die Produkte und über deren Marketingstrategien schlau machen. Investiert der Anleger einfach aus dem Bauch heraus, so ist eine Fehlinvestition wahrscheinlicher.

Medienfonds - Hoher Ertrag vs. hohes Risiko

Einige Medienfonds setzen anstatt auf Diversifizierung auf Spezialisierung und damit auf ein spezielles Investment. Meist ist dann ein spezifischer Film gemeint, das Verlustrisiko für den Anleger fällt allerdings vergleichsweise hoch aus. In welchem Maße der Anbieter des Fonds Einfluss auf den Erfolg der Filmproduktion bzw. auf deren Vermarktung hat, sollte ein Anleger daher im Vorhinein wissen. Dies ist besonders wichtig, weil einige Filme gar nicht erst fertig gestellt werden, ein vorzeitiger Ausstieg aus dem Filmfonds für den Anleger aber nicht ohne weiteres möglich ist. Seine Risiken und deren Absicherung muss der interessierte Investor also in jedem Fall kennen.

Unter Umständen hat der Fondsmanager eine Sicherheitsgarantie im Angebot, eine so genannte Erlösabsicherung. Dann würde die Schuldübernahme zu einem vertraglich festgesetzten Prozentsatz durch ein Kreditinstitut erfolgen. Diese Schuldübernahme erstreckt sich in aller Regel aber lediglich auf die Produktionskosten. Die Nebenkosten des Fonds wären demzufolge nicht abgedeckt.

 

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Letzte Aktualisierung: 14.12.2017